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Homöopathie wirkt sanft und hilft "Austherapierten"
Homöopathisch arbeitende Ärzte und Heilpraktiker erfreuen sich eines regen Zulaufs. Krankenkassen übernehmen die Kosten. In der Homöopathie finden auch Patienten Hilfe, die als "austherapiert" gelten.

Von Dr. Ursula Dohms - Die Welt

Der homöopathische Arzt hat in seiner täglichen Praxis einen Vorteil: Ihm stehen das Repertoire der Homöopathie und die Möglichkeiten der konventionellen Medizin zur Verfügung. Je nach Krankheitsfall und Patient kann er mit diesem Handwerkszeug eine individuelle Behandlung entwickeln.

Grundlage der homöopathischen Behandlung ist die Erstanamnese. Sie dauert zwischen einer und drei Stunden und ist ein ausführliches Gespräch mit dem Patienten. Dabei geht es etwa um markante Punkte in der Biografie, um seine Lebenssituation, um die Gesamtheit seiner Beschwerden von Kopf bis Fuß – bis hin zu seinen Eigenarten und Vorlieben.

Die freie Schilderung ist für den Arzt wertvoll. Er hört zu, nutzt aber auch sein Sehen, Riechen und Tasten, um alle Mosaiksteinchen der Krankheit wahrzunehmen. Auf dieser Grundlage ermittelt er die passende Arznei nach dem Ähnlichkeitsprinzip.

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